Eine zweite Familie
RAP ist eines von vielen möglichen Application Flavour Templates — ein Bauplan für eine bestimmte Software-Familie. Konkret für Datenbank-Geschäftsanwendungen: Stammdaten, Verträge, Workflows, Reports. Die Markdown-Spezifikation ist gleichzeitig Doku und laufendes System.
REP (Rapid Embedded Productivity) ist die Schwester für die Welt der Mikrocontroller und ihrer Web-Begleiter. Dasselbe Prinzip — eine Markdown-Spezifikation als einzige Quelle der Wahrheit —, aber für ein anderes Substrat: ESP32-Firmware mit ihrem eingebetteten Web-Server, einem Companion auf einem Raspberry Pi oder direkt im Browser, OTA-Update-Pipeline, Sensor- und Aktorik-Konfiguration, Telemetry und Provisioning. Das, was man heute Stück für Stück selbst zusammensetzt, soll künftig aus einer Spec entstehen.
Warum
Ich habe in den letzten Monaten mehrere ESP32-Projekte gebaut — zwei davon stehen bei den Mikrocontrollern, drei weitere sind kameragestützte Bridge-Tische, die ich woanders dokumentiere. Drei Beobachtungen davon:
- Die Architektur wiederholt sich. Firmware-Skelett, Web-UI auf LittleFS, OTA-Endpoint, WiFi-Watchdog, NTP, Provisioning — bei jedem neuen Projekt wieder.
- Das Tooling wiederholt sich. Build-Pipeline, Serial-Monitor mit WebUSB, Pi-side companion, Multi-Device-Push, Trust-Anchor für HTTPS.
- Der KI-Partner ist genauso hilfreich wie bei RAP. Die Markdown-Spec funktioniert auch hier als Verständigungs-Grundlage zwischen Architekt und KI — sie ist nur noch nicht zur Maschine geworden, die das Skelett selbst erzeugt.
Ein Application Flavour Template für diese Familie würde diese drei Beobachtungen einsammeln und produktiv machen.
Stand
Konzeptphase. Diese Seite ist eine Absichtserklärung, kein Produkt. Das Acronym soll früh stehen, damit die Idee einen Namen hat und sich in Gesprächen, Folien und Code-Tags verankern kann.
Konkret bereits gebaut sind:
- mehrere ESP32-Anwendungen, die das wiederkehrende Muster sichtbar machen
- eine WebUSB-Serial-Monitor-Komponente, die in REP-Genese eingehen wird
- ein Multi-Cam-Push-Pi-Stack als Companion-Pattern
Was noch fehlt, ist genau das, was RAP zu RAP macht: die Brücke vom Markdown zur Maschine.
In Vorbereitung ist außerdem eine Brand-Geometrie analog zum RAP-Markenzeichen — ein Raster, das die Kardinalkonzepte der Embedded-Welt verdichtet. Wahrscheinlich werden darunter sein: OTA-Pipeline, Sensor-Abstraction-Layer, Provisioning, Telemetry, Companion-Bridge, Boot-Skelett, Web-UI auf LittleFS. Die genaue Auswahl ist Teil der Konzeptphase und wird in den ersten REP-Schulungen geschärft, wenn der konkrete Stack einmal getroffen ist.
Wenn Sie das interessiert
Schreiben Sie mir. Diese Familie braucht Mit-Architekten, die mit eigenen Embedded-Projekten in den Wald gehen und mitmessen, was sich aus dem REP-Skelett heraus wirklich beschleunigt. Kontakt steht auf der Über-mich-Seite.